Schulprogramm

Unser Schulprogramm

Ein Schulprogramm soll die für alle Beteiligten verbindlichen pädagogischen Ziele der Schule beinhalten sowie Wege zu ihrer Umsetzung und Verfahren, das Erreichte zu überprüfen. Dies hängt mit den veränderten Aufgaben und der immer größeren Eigenständigkeit der Schulen zusammen: Sie sind aufgefordert, sich ein eigenes Profil zu geben und die Qualität ihrer Arbeit ständig zu verbessern und zu überprüfen. Dies soll das Schulprogramm als das „ständige Arbeitsprogramm der Schule“ gewährleisten.


Das sind wir…
Dafür stehen wir…
Engagement für Bildung
Qualifikationen
Unsere Ziele
Unsere Evaluationskultur
Unser Fortbildungskonzept
Unsere Arbeitsvorhaben

 

Das sind wir…


Gestalter zukunftsorientierter beruflicher Bildung

Es gibt ca. 330 Ausbildungsberufe in Deutschland. Für junge Menschen, die im Übergang zwischen Schule und Beruf stehen, ist es oftmals schwierig, sich für den „richtigen“ Berufsweg zu entscheiden. Mit Hilfe eines differenzierten Konzeptes zur Berufsorientierung unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler in ihrem Prozess, die individuell passende Studien- bzw. Berufswahl zu treffen.

Berufliche Bildung befindet sich in einem ständigen Wandel. Das bedeutet gegenwärtig und zukünftig vor allem eine zunehmende Digitalisierung von Arbeitsplätzen besonders in kaufmännisch orientierten Berufsfeldern. Wir gestalten diese Entwicklung in der beruflichen Bildung an unserem Berufskolleg aktiv und mit modernsten Werkzeugen, indem wir unser Lernen digitalisieren. Selbstverständlich ist für uns die Digitalisierung der Bildung kein Selbstzweck. Im Mittelpunkt unseres schulischen Handelns stehen nach wie vor die Lernenden als ganzheitliche Persönlichkeiten. Fachkompetenz, Kooperation, Kommunikation, Toleranz oder auch das Entgegenbringen von Respekt sind für uns Werte, die im Alltag weiterhin hohen Stellenwert haben. Digitales Lernen bedeutet für uns, die digitalen Werkzeuge in einem pädagogisch, methodisch und didaktisch sinnvollen Rahmen zu nutzen und zu beherrschen und nicht umgekehrt.

Wir sind eine menschliche Schule, die mit digitalen Konzepten zukunftsorientiert berufliche Bildung entwickelt - für die Lernenden und für die Region.


Modern und traditionsbewusst zugleich

Unser Berufskolleg trägt den Namen des Mannes, der durch die Preußischen Reformen die Industrialisierung und damit die Entstehung und den Aufstieg der „Beruflichen Schulen" gefördert hat. 1888 wurde es von Mindener Kaufleuten als kaufmännische Fortbildungsschule gegründet.


Professionell und verlässlich

Im Sinne unseres Namensgebers und bedeutenden Reformers, des Reichsfreiherrn vom und zum Stein (geb. 1757 in Nassau), sind wir heute und in Zukunft für die regionalen Ausbildungsbetriebe im Kreis Minden-Lübbecke, für unsere Lernenden und für weitere an beruflicher Bildung Beteiligte ein professioneller und verlässlicher Bildungspartner.


Eine Schule an zwei Standorten

Wir sind ein kaufmännisch ausgerichtetes Berufskolleg. Sie finden uns in Minden und Bad Oeynhausen. In enger Abstimmung arbeiten die beiden Standorte als eine Schule erfolgreich zusammen und bieten eine Vielzahl von interessanten zukunftsorientierten Bildungs- und Ausbildungswegen im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung an. Aktuell werden unsere 2400 Schülerinnen und Schüler von 120 Lehrkräften unterrichtet.

 

Dafür stehen wir…


Im Mittelpunkt – unsere Schülerinnen und Schüler

Unsere Lernenden liegen uns am Herzen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, sie berufsbezogen in fachlicher, persönlicher und sozialer Hinsicht zu qualifizieren, ihnen Handlungskompetenzen zu vermitteln. Wir bereiten sie auf ein lebenslanges Lernen in einer vernetzten globalisierten Welt vor. Unser Auftrag ist es, die Kooperations- und Verantwortungsbereitschaft sowie die Mündigkeit unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Wir begleiten und unterstützen sie auf ihrem individuellen Lernweg, sei es in der vollzeitschulischen, in der berufsschulischen Ausbildung oder für ein Studium.

Am Beginn steht das Erkennen individueller Potenziale, um die Persönlichkeitsentwicklung und Eigenständigkeit jeder Schülerin und jedes Schülers zu fördern. Individuelle Profilbildung ist uns dabei sehr wichtig, um im Wettbewerb um Ausbildungs-, Studien- bzw. Arbeitsplätze zu bestehen. Zahlreiche Differenzierungsangebote in unseren  Bildungsgängen ermöglichen dies. Verschiedene andere Projekte zur individuellen Förderung unterstützen die Lernprozesse [  individuelle Förderung ].

In den vollzeitschulischen Bildungsgängen bieten wir ein geschlossenes Konzept zur Berufsorientierung [  Berufsorientierung NRW ]. Von einer wissenschaftlich fundierten Potenzialanalyse [  GEVA ] über ein Bewerbungsprojekt bis hin zur Unterstützung durch zum Beispiel die Agentur für Arbeit stellen wir sicher, dass die Wege jeder Absolventin bzw. jedes Absolventen zielführend in der Ausbildungs- bzw. Arbeitswelt münden.

Mitgestalten, mitentscheiden und Verantwortung übernehmen, das dürfen nicht nur die Schülervertreterinnen und Schülervertreter (SV), sondern diese Prinzipien gelten auch für alle anderen Bereiche unseres Unterrichts- und Schullebens. Gegenseitige Wertschätzung sowie ein respektvoller und toleranter Umgang im Miteinander unserer interkulturellen Schulgemeinschaft zeichnen uns aus [  Lernen und  Engagement für Bildung ].


Kooperation – für eine erfolgreiche Qualifizierung unserer Lernenden

Um unseren Unterricht noch praxisnaher, anschaulicher und abwechslungsreicher zu gestalten, kooperieren wir intensiv mit allen Akteuren der schulischen und beruflichen Aus- und Weiterbildung, insbesondere mit unseren regionalen und internationalen Bildungspartnern. Wir gestalten und pflegen ein enges und systematisches Netzwerk, in dem die vertrauensvolle Zusammenarbeit gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen ermöglicht wie zum Beispiel die Digitalisierung beruflicher Bildung [  Engagement für Bildung ].

 

Lernen – digital, kooperativ, selbstgesteuert, individuell und durch soziales Engagement

Wir stellen unsere Schülerinnen und Schüler und ihr Lernen in den Mittelpunkt unserer Bestrebungen. Für ein erfolgreiches Berufsleben ist das Erarbeiten von fachlichen Kompetenzen unerlässlich. Dazu zählen insbesondere Formen des Lernens, die geprägt sind durch kooperatives und selbstgesteuertes, durch individuelles Lernen, durch soziales Engagement und vor allem durch digitales Lernen.


Digitales Lernen

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, in der schulischen und berufsschulischen Bildung und Weiterbildung das digitale Lernen umfassend zu implementieren.

Die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft verändert in hohem Maße auch die Berufswelt. Arbeitsplätze werden „digitaler“. Zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch in kaufmännischen Berufsfeldern müssen technikaffinere Kompetenzen mitbringen bzw. sich erarbeiten. Die Kultusministerkonferenz (KMK) fordert zudem eine "verbindliche Integration medienbezogener Inhalte und Kompetenzen in die Lehr- und Bildungspläne aller Unterrichtsfächer".

Auf Grundlage eines Medienkonzeptes und einer funktionierenden digitalen Infrastruktur nutzen wir mit unseren Schülerinnen und Schülern die folgenden Möglichkeiten digitalen Lernens [ FvS-Lernplattform moodle,  Office 365,  FvS-Portfolio (mahara),  eTwinning,  elektronisches Klassenbuch,  Tablets].

Bereits seit mehreren Jahren arbeiten Schülerinnen und Schüler mit Lehrerinnen und Lehrern auf unserer Lernplattform  www.fvs-lernen.de erfolgreich zusammen. Unterrichts- und Übungsmaterialien werden ausgetauscht und können u. a. für Selbstlernphasen genutzt werden.

Moderner, kooperativer und kompetenzorientierter Unterricht benötigt digitale Werkzeuge. Standardwerkzeug ist in unserer Schule das Lernmanagementsystem MOODLE und Office 365.

Jeder Schülerin und jedem Schüler wird das Office-Paket kostenlos zur Verfügung gestellt.

Für unser Bewerbungsprojekt setzen wir Mahara ein, eine E-Portfolio-Software mit Community-Funktionen, die als Open Source Projekt von Neuseeland aus entwickelt wird. Schülerinnen und Schüler erstellen ein e-Bewerbungsportfolio, das sie online hiesigen Unternehmen, die an unserem Bewerbungsprojekt teilnehmen, für deren Bewerberauswahl zur Verfügung stellen.

Gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern in verschiedenen Kooperationen und Netzwerken, ob schulintern oder übergreifend (e-Twinning), prägt unseren Unterricht.

Neben dem Engagement von Betrieben, die unsere Initiativen, zum Beispiel Einsatz von Tablets, jederzeit positiv aufnehmen und mittragen, ist  unser Förderverein dabei ein herausragender Unterstützer.

Wir sind überzeugt, dass digitales Lernen einen positiven Nutzen auf Unterricht und Zusammenarbeit stiftet:

  • Erleichterung der Binnendifferenzierung, individuelles Lernen
  • Flexibilisierung des Unterrichts
  • Steigerung der Methodenvielfalt
  • Förderung des kooperativen und selbstorganisierten Lernens
  • Nutzung moderner Kommunikations- und Organisationstools
  • Unterstützung zeitgemäßer Lernprozesse
  • Förderung der Eigenverantwortung
  • Tableteinsatz: Internet-Recherchen und Präsentationen sind spontan möglich; Umgang mit Office-Anwendungen wird durch ständige Nutzung und Verfügbarkeit dauerhaft gefestigt; praxisgerechte Teamarbeit und -organisation kann durch cloudbasierte Softwareunterstützung realitätsnah die Methodenvielfalt ergänzen; Nutzung digitaler Schulbücher u.v.m.

Kooperatives und selbstgesteuertes Lernen

Digitales Lernen eröffnet weitreichende Möglichkeiten für kooperative und selbstgesteuerte Lernprozesse, so zum Beispiel das gemeinsame Erarbeiten eines Glossars bzw. eines Wikis in einem virtuellen Kurs. Es ergänzt das klassische kooperative Lernen wie die Partner- oder Gruppenarbeit im Unterricht. Über den Unterricht hinaus bieten wir gezielt Projekte an, die diese Art des Lernens fördern.

Das Projekt LEIF:

  • Von den Lehrkräften vorbereitete Tutoren unterstützen Schülerinnen und Schüler in den Fächern BWL und Mathematik
  • Freiwillige kooperative Lernform
  • Begleitende Beratung durch Lehrkräfte für Tutoren, Schülerinnen und Schüler
  • Evaluation nach Projektabschluss

Das Projekt Gründerpreis:

  • Virtuelles Unternehmensplanspiel „Deutscher Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler“
  • Thema Existenzgründung

Wir sind überzeugt, dass folgende Kompetenzen gefördert werden:

  • Übernahme von individueller Verantwortung für das eigene Lernen und das der Gruppe bzw. des Lernpartners
  • Trainieren von Durchhaltevermögen, Konfliktfähigkeit
  • Erlernen von Prozessen zur Selbststeuerung (Zeitabsprachen, eigenständige Vorbereitung)
  • Erwerb von kommunikativen Kompetenzen (Fragen stellen, zuhören, neue Ideen, Lösungen entwickeln; andere Meinungen respektieren)
  • Lernen als gemeinsame (positive) Erfahrung

Individuelles Lernen

Digitales Lernen unterstützt das individuelle Lernen, z. B. ermöglichen wir im Deutschunterricht, selbstgesteuert und auf die individuelle „Bedürfnislage“ zugeschnittene Förderprogramme zur Reaktivierung der Rechtschreibkompetenz zu nutzen.

Individuelles Lernen meint eine Kultur des Förderns und Forderns, die auch systematische Beratungen sowie differenzierte Bildungsangebote einschließt, um individuelle Stärken und Neigungen unserer Lernenden zu berücksichtigen.

Einschulungsberatung, Individuelle Laufbahnberatung, Profil bildendes Angebot in der Höheren Handelsschule, zum Beispiel Europaklassen, Creativa, Cafete 75, Gründerpreis, Literaturkurs, Zusatzqualifikation: „Fremdsprachenkorrespondent/-in (IHK) Englisch im Wirtschaftsgymnasium“, Konzept der Berufsorientierung


Lernen durch soziales Engagement

Wir motivieren unsere Schülerinnen und Schüler, sich sozial verantwortlich zu engagieren. Sie planen, realisieren und evaluieren Projekte, die so etwas ermöglichen: DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei), Blutspende, Sponsorenlauf, Weihnachtsspendenaktion...

Wir sind überzeugt, dass folgende Kompetenzen gefördert werden:

  • Übernahme von sozialer Verantwortung
  • Erfahrung, dass man durch eigenes Engagement etwas Gutes für andere, für die Gemeinschaft bewirkt
  • Handeln in authentischen Situationen

 

Engagement für Bildung

Wir engagieren uns für die berufliche Bildung. Gemeinsam in einem Bildungsnetzwerk mit vielen Beteiligten auf unterschiedlichen Ebenen wollen wir Schule ständig weiterentwickeln. Wir verstehen darunter die Zusammenarbeit in Lehrkräfteteams genauso wie die Kooperation mit Ausbildungsbetrieben, Eltern, Berufskollegs in der Region Ostwestfalen-Lippe oder weiteren an Bildung Beteiligten. Im Mittelpunkt steht dabei die Unterrichtsentwicklung.

Schulträger

Der Schulträger Kreis Minden-Lübbecke arbeitet in enger Verzahnung mit den für die Schule Verantwortlichen auf eine zukunftsgerichtete Weiterentwicklung des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs hin.

 

Schulleitung

Unsere Schulleitung schafft die organisatorischen, personellen und materiellen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Unterrichtsarbeit. Sie arbeitet mit den Lehrkräften, den für die Berufserziehung Mitverantwortlichen, den Eltern und Erziehungsberechtigten, den Schülerinnen und Schülern, der Schulaufsichtsbehörde und insbesondere mit dem Schulträger vertrauensvoll zusammen. Sie wirkt mit diesen Partnerinnen und Partnern auf eine zukunftsgerichtete Entwicklung in allen Bereichen unserer Schule hin.

 

Lehrkräfte - motivierte Wissensvermittler und Innovatoren, Erzieher, Berater, Teamplayer

Ein hohes Maß an Professionalität und Teamarbeit sind für uns wichtige Faktoren, um Qualitätsentwicklung und -sicherung von Unterricht voranzutreiben und zu gewährleisten. Dies zeigt sich in den Parallelklausuren, die in fast allen Fächern in allen Bildungsgängen geschrieben werden. Der Austausch von Unterrichtsmaterialien für die Gewährleistung eines „qualitativ guten Unterrichts“ ist für uns selbstverständlich.

Wir stellen Schul- und Unterrichtsentwicklung ins Zentrum unserer Arbeit: Wir entwickeln auf Grundlage von Bildungsplänen und den Ansprüchen aus der Gesellschaft und der betrieblichen Praxis innovative, praxisnahe und moderne Bildungskonzepte. Wir innovieren Unterricht, indem wir unter anderem gemeinsam digitales Lernen vorantreiben.

Wir qualifizieren die Lernenden für einen erfolgreichen Übergang von Schule in den Beruf im Rahmen eines seit mehr als 10 Jahren etablierten Bewerbungsprojektes.

Wir pflegen eine Evaluations- und Feedback-Kultur: Um Unterricht zu verbessern, besteht die Möglichkeit, sich von den Schülerinnen und Schülern evaluieren zu lassen; auch der Bildungsgang selbst wird evaluiert; im Rahmen von kollegialen Hospitationen besteht für alle Lehrkräfte die Möglichkeit, sich gegenseitig im Unterricht zu besuchen. Wir tauschen uns im Rahmen von pädagogischen Gesprächen zu Unterricht und zu den Lernenden aus.

Eine Bereicherung des Kollegiums stellen immer wieder unsere Referendarinnen, Referendare und Lehramtsstudierende dar, die viele neue Impulse einbringen. Neben den Ausbildungskoordinatoren zeigen wir alle die Bereitschaft, die Funktion der Ausbildungslehrerinnen und des -lehrers für die Referendare zu übernehmen.

Wir tun etwas für unsere eigene Bildung: Die ständige Bereitschaft, sich fortzubilden, um den sich verändernden Anforderungen von Wirtschaft und Umwelt gewachsen zu zeigen, ist für uns selbstverständlich. Hausinterne und externe Fortbildungen ermöglichen einen Wissenszuwachs, der sich auf den Unterricht positiv auswirkt.

Wir beurteilen transparent durch Einheitlichkeit in der Bewertung und durch Quartalsgespräche. Wir beraten unsere Schülerinnen und Schüler individuell mithilfe von Schullaufbahnberatungen.

Einen verlässlichen Unterricht garantieren wir durch ein sinnvolles Vertretungskonzept, das bei Erkrankung oder sonstigen Ausfällen der Lehrkräfte greift und über die Schulhomepage oder eine App jederzeit informiert. Die Quote des Unterrichtsausfalls ist sehr gering.

 

Lehrkräfte in der Schülervertretung

Im Rahmen des Schulmitwirkungsgesetzes und des § 74 Schulgesetz NRW gestalten und begleiten gewählte SV-Lehrkräfte das aktive Mitgestalten des Schullebens durch regelmäßige Schülerratssitzungen. Sie unterstützen die gewählte Schülervertretung in allen Belangen.

 

Schulsozialarbeiter/-in

Wir arbeiten vertrauensvoll mit unserer/unserem Schulsozialarbeiter/-in zusammen. Sie/Er unterstützt unsere Lernenden kompetent bei persönlichen und schulischen Problemen.

 

Eltern/Erziehungsberechtigte

Wir beteiligen die Eltern im Rahmen des Schulmitwirkungsgesetzes an der Schulentwicklung. Bei schulischen Problemen nehmen wir nach pädagogischem Ermessen zum Wohle unserer Lernenden aktiv den Kontakt mit den Erziehungsberechtigten auf.

 

Ausbildungsbetriebe und externe Bildungspartner

Wir suchen aktiv den Kontakt zu unseren Ausbildungsbetrieben und externen Bildungspartnern.

Diese ermöglichen uns auf Wunsch zum Beispiel Fort- und Weiterbildungen oder Praktika. Das Wissen nutzen wir für einen praxisnahen und anschaulichen Unterricht. Bereichernd sind die Besuche von außerschulischen Experten im Unterricht zu ausgesuchten Themen (zum Beispiel betriebliche Mitbestimmung, Politik der Europäischen Zentralbank, Bewerbungstraining).

Die regelmäßigen Kooperationsgespräche mit den Ausbilderinnen und Ausbildern stärken das Vertrauen in eine gute Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Berufskolleg. Diese Vertrauenskultur schafft eine stabile Grundlage für Lehren und Lernen.

 

Förderverein

Unser Förderverein unterstützt seit 1984 die Bildungsarbeit unseres Berufskollegs. Mitglieder sind Betriebe, Eltern, Lehrkräfte und weitere Förderer. Der als gemeinnützig anerkannte Verein bietet finanzielle Unterstützung, zum Beispiel für die Beschaffung von zusätzlichen Lern- und Lehrmitteln oder zur Förderung von Projektarbeiten. Sollte unseren Schülerinnen und Schülern aus finanziellen Gründen die Teilnahme an einer Klassenfahrt verwehrt sein, hilft der Förderverein in begründeten Fällen. Ziel des Fördervereins ist es, die kaufmännische berufliche Bildung und die Beziehungen zwischen Auszubildenden, Lernenden, Eltern, Unternehmen und unserem Berufskolleg zu fördern.

 

Schulbüro

Für alle Fragen, die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel bezüglich ihrer Busfahrkarte oder Schulbescheinigungen haben, finden Sie in unserem Schulbüro ein kompetentes, freundliches Team. Lehrerinnen und Lehrer arbeiten eng mit dem Schulbüro in allen Bereichen der Schulverwaltung, zum Beispiel der Zeugnisschreibung, zusammen.

 

 

Qualifikationen – differenziert, umfassend, praxisnah

Wir bieten unseren Lernenden eine Vielzahl von Bildungsmöglichkeiten an, die an ihre bisherigen persönlichen und schulischen Lernwege individuell anknüpfen. Wir qualifizieren für Beruf und Studium.

 

Bildungsgänge des vollzeitschulischen Bereichs

 Handelsschule,  Höhere Handelsschule,  Wirtschaftsgymnasium

 

Bildungsgänge des dualen Systems (Berufsschule)

 Berufsschule

 

Fachschule für Wirtschaft - unser Weiterbildungsangebot für Berufstätige

 Fachschule für Wirtschaft

 

Weitere Bildungsgänge

Internationale Förderklassen, [  Bildungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen ]

 

 Unsere Arbeitsvorhaben

 

Unsere Ziele – zukunfts- und praxisorientiert

Wir streben an, unsere Schülerinnen und Schüler für ihre zukünftige Berufs- und Lebenswelt bestmöglich zu bilden. Grundlage hierfür ist ein permanenter Verbesserungsprozess unserer Unterrichts- und Erziehungsarbeit, der alle gesellschaftlich relevanten Entwicklungen wie z. B. die Digitalisierung und Berufsorientierung berücksichtigt. Zudem unterstützt der Ausbau von Bildungspartnerschaften und Netzwerken - regional, aber auch national bzw. international – Lernende und Lehrende.


Kontinuierliche Verbesserung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit zeigt sich in allen Bildungsgängen am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg auf mannigfaltige Weise, u. a.

  • durch regelmäßige Abstimmungen von Unterrichtsinhalten und Leistungsbewertungen auf der Grundlage der didaktischen Jahresplanungen
  • durch Parallelklausuren
  • durch analoge und digitale Teambildung sowie kollegiales Hospitieren
  • durch digitales Lehren und Lernen

 

Das Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg bietet für alle vollzeitschulischen Bildungsgänge ein geschlossenes, lernendes System zur Ausbildungs-, Berufs- und Studienorientierung auf Grundlage der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ an. Im Mittelpunkt dieses Arbeitsfeldes stehen vor allem moderne, zielführende Berufsfindungs- und Berufsvorbereitungsmaßnahmen, u. a.

  • unser schulisches Beratungssystem zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrerinnen, Lehrer, Sozialarbeiterinnen, Sozialarbeiter und die Bundesagentur für Arbeit
  • unsere Zusammenarbeit mit einem renommierten Institut für berufliche Eignungsdiagnostik
  • unser realitätsnahes Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit hiesigen Unternehmen
  • unsere regelmäßigen Abstimmungstreffen mit den Ausbildungsbetrieben in der dualen Kooperation
  • unsere Kooperation mit den Schulen der Sekundarstufe I zur Stärkung des pädagogischen und fachlichen Austauschs über Unterrichtsinhalte und Übergangshilfen

 

Die Bildungspartnerschaften und Netzwerke des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs sind vielfältig, gehen weit über die Grenzen des Kreises Minden-Lübbecke hinaus und werden weiterhin ausgebaut, um den Anforderungen einer digitalisierten, globalisierten Berufs-, Studien- und Arbeitswelt Rechnung zu tragen, u. a. sind wir vernetzt

  • mit Berufskollegs im Regierungsbezirk Detmold im Rahmen der zentralen Abschlussprüfung in der Höheren Handelsschule
  • mit Unternehmen im Kreis Minden-Lübbecke durch Kooperationsvereinbarungen und unser Bewerbungstraining
  • mit der Agentur für Arbeit im Rahmen der Berufsorientierung
  • mit Partnerschulen in verschiedenen europäischen Ländern


 

Unsere Evaluationskultur

Kontinuierlich, auf vielfältige Weise, in wertschätzender, vertrauter und verantwortungsvoller Atmosphäre evaluieren wir Stärken und Schwächen unseres Unterrichts und unserer Schule. Alle Arbeitsvorhaben auf Bildungsgang- und Fächerebenen sowie in Projekt- und Arbeitsgruppen umfassen verpflichtend die Ergebnisanalyse und –interpretation mit dem Ziel der Bestätigung, Verbesserung und/oder Weiterentwicklung. Neben internen Evaluationsverfahren stellen wir uns selbstbewusst externen Verfahren wie z. B. der Qualitätsanalyse durch die Schulinspektion, Peer Reviews und Zertifizierungen.

 

 

Arbeitsvorhaben in unseren Bildungsgängen, Fachbereichen, Arbeitsgruppen und Projekten setzen verpflichtend geeignete Evaluationsinstrumente ein, um die Qualität der Arbeit zu prüfen und weiterzuentwickeln.

  • In den vollzeitschulischen Bildungsgängen hat sich seit Jahren das Schreiben von Parallelklausuren bewährt, da sich die schriftliche Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler als geeigneter Indikator zur Evaluation von Unterricht, Schullaufbahnberatung und Förderung der kollegialen Teambildung erwiesen hat.
  • Mehrfach fand eine Kollegiumsbefragung zum Schulleitungshandeln statt. Eben solche Messungen zur Strukturqualität haben in den folgenden Arbeitsperioden ihre Fortsetzung in der Implementierung regelmäßiger Schulleitungs- und Abteilungsleitungsevaluationen gefunden.
  • Als aussagekräftig für die Prozess- und Ergebnisqualität haben sich bei jährlichen Kooperationsgesprächen und einem gemeinsamen Bewerbungstraining mit den hiesigen Ausbildungsbetrieben Befragungen unserer Bildungspartner erwiesen. Die erhobenen Daten zeigen eine Erhöhung der Transparenz des Bildungssystems und Festigung der Vernetzung der Bildungslandschaft im Altkreis Minden.

 

Für die Absolventen des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs existiert seit mehreren Jahren ein Fragebogen, mit dem die Outputqualität unserer Schule hinsichtlich des Übergangs in das Berufs- bzw. Studienleben erfasst wird. Die bislang abgedeckten Evaluationsfelder und eingesetzten Evaluationsinstrumente haben sich bewährt. Sie werden jedoch stets kritisch überprüft und gegebenenfalls weiterentwickelt.

  • Wertvolle Hinweise für die zukünftige Unterrichts- und Schulentwicklung hat das Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg auch durch externe Evaluationen erhalten.
  • Im Schuljahr 2011/12 wurden wir von der Schulinspektion evaluiert. Von den insgesamt 25 Bewertungskriterien der Qualitätsanalyse wurden 10 mit „vorbildlich“, 14 mit „eher stark als schwach“ und lediglich 1 Kriterium mit „eher schwach als stark“ bewertet. Gründe für diese außerordentlich positive Beurteilung sind die Fähigkeiten und Eigenschaften der an dieser Schule tätigen Personen, nämlich: innovativ, erfolgsorientiert, kommunikativ und kooperativ sowie wertschätzend im Umgang miteinander zu sein. Besonders hervorzuheben sind der wertschätzende Umgang, der das soziale Klima und die Zufriedenheit maßgeblich prägt, die Evaluationskultur, die das professionelle Handeln absichernd stützt und die Führung durch die Schulleitung, die für Zielorientierung und Nachhaltigkeit der Entwicklungen sorgt.
  • Für ausgewählte Bildungsgänge hat unser Berufskolleg ein Konzept zur individuellen Förderung entwickelt. Dabei haben wir mit einer breiten Diagnostik, der darauf aufbauenden Beratung und dem Angebot individueller Lernwege wichtige Aspekte der individuellen Förderung in den Blick genommen. Durch ein großes Angebot an Projekten und Unterstützungsmaßnahmen gehen wir auf die Lernbedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler ein und fördern bzw. fordern zielgruppenspezifisch. Mit der Organisation der kollegialen Hospitation haben wir ein innovatives Instrument der Unterrichtsentwicklung geschaffen. Im Schuljahr 2011/12 wurde dem Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg das „Gütesiegel Individuelle Förderung“ durch das Schulministerium NRW verliehen.
  • Im Schuljahr 2013/14 haben wir an der Pilotstudie „Peer Review an Berufskollegs in NRW“ des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialpädagogik der Universität zu Köln teilgenommen. Zwei Analysebereiche waren Gegenstand des Peer Reviews: die Schülerfirma Creativa und das Differenzierungsfach "Lernen - Kommunizieren - Handeln". Die überaus wertvollen Hinweise des Peer Teams wurden zum Anlass genommen, nachhaltige Verbesserungen vorzunehmen.

 

Gütesiegel

 

Unser Fortbildungskonzept - bedarfsorientiert, systematisch und nachhaltig

Wir qualifizieren unsere Lernenden für ihre gegenwärtige und zukünftige Berufs- und Lebenswelt. Daher erachten wir es als selbstverständlich, dass wir uns kontinuierlich und professionell in pädagogischer, fachlicher und methodischer Hinsicht fortbilden. In dieser Entwicklung unterstützt uns ein systematisches und bedarfsorientiertes Fortbildungskonzept. Dieses stellt einen festen Bestandteil unseres Schullebens dar. Es informiert über den individuellen Fortbildungsbedarf der Kolleginnen und Kollegen sowie über den systemischen der Schule. Weiterhin ist es für uns ein Instrument der Qualitätssicherung und -entwicklung von Unterricht und Schule.

 

 

Planungsaspekte

Unser Fortbildungskonzept basiert darauf, zunächst Entwicklungsfelder und den jeweiligen Fortbildungsbedarf zu identifizieren. Lehrkräften sollen fachliche und persönliche Kompetenzentwicklungen ermöglicht werden. Dies geschieht durch 

  • Personalentwicklungsgespräche zwischen der Schulleitung und dem Kollegen/der Kollegin, aus denen sich individuelle Bedarfe ergeben; 
  • Befragungen der interessierten Kolleginnen und Kollegen bzw. der Konferenzvorsitzenden für eine Konkretisierung des Bedarfs und Klärung von Zielvorstellungen hinsichtlich inhaltlicher Erwartungen; 
  • feste Tagesordnungspunkte in Konferenzen und Dienstbesprechungen mit Hinweis auf Fortbildungsangebote 

Die Auswahl der Referent/-innen orientiert sich an dieser sorgfältigen Bedarfsanalyse; sie stammen entweder intern aus dem Kollegium oder es sind externe Moderatorinnen und Moderatoren. 

Die zeitliche Planung umfasst unter anderem das Berücksichtigen eines Zeitfensters für Fortbildungen im Jahresterminplan und eine umsichtige Vertretungsregelung für den Unterricht. 

Ein Fortbildungsteam koordiniert die Planung von Fortbildungen und die Evaluation nach der Durchführung einer Fortbildungsveranstaltung. 

 

Evaluation

Den Erfolg einer Fortbildung messen wir an Faktoren wie „klare Ziele“ oder „strukturierte Abläufe“. Die Bereitschaft zur Mitarbeit oder ein produktives Arbeitsklima zählen auf Seiten der Teilnehmer/-innen zu wichtigen Voraussetzungen für eine als positiv bewertete Fortbildungsveranstaltung. Diesen Faktoren fühlen wir uns verpflichtet. 

Es ist unser erklärtes Ziel, die neu erworbenen Kompetenzen in der unterrichtlichen und schulischen Praxis umzusetzen. 

Für eine nachhaltige Schul-, Unterrichts- und Qualitätsentwicklung evaluieren wir nach Abschluss der Fortbildung systematisch die Veranstaltung z. B. mithilfe von Fragebögen. 

 

Erfolgreich abgeschlossene Fortbildungsveranstaltungen (Auszug): 
  • Einführung in Microsoft Office 365 (interne Fortbildung - Lehrerkollegium) 
  • Einsatz von digitalen Endgeräten im Unterricht (interne Fortbildung - Fachgruppen) 
  • Digitales Klassenbuch (interne Fortbildung - Lehrerkollegium) 
  • Zahlungsmöglichkeiten und Außenhandel (externe Fortbildung durch einen Ausbildungsbetrieb - Fachgruppen)
  • Aus- und Fortbildung für betriebliche Ersthelfer/-innen (externe Fortbildung - Lehrerkollegium)

 

 

Unsere Arbeitsvorhaben

Die Mitwirkung der Lehrerinnen und Lehrer in Arbeitskreisen ist ein kennzeichnendes Element am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg. Jährlich werden ca. 50 Projekte und Vorhaben in Bildungsgängen, Fachbereichen und auch schulformübergreifend bearbeitet und aktualisiert.

Bei Interesse an unseren Arbeitsvorhaben kontaktieren Sie bitte Petra Hattenhorst unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg

Habsburgerring 53 b
32425 Minden
Tel: +(0571) 837020
Fax: +(0571) 8370299

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